22.08.-13.09.2020 | Ausstellung Christophe Ndabananiye “11° 40′ S 27° 29′ O”

© Bild links: Christophe Ndabananiye, Die Zurückgelassenen, Serien, 2012, Fotos auf Alu-Dibond | Bild rechts: Christophe Ndabananiye, Kutembeya II, Serien, 2016, Mischtechnik auf Papier

Daten im Überblick

Wo:
Kunstverein Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg

Wann:
22. August bis 13. September 2020

© Bild links: Christophe Ndabananiye, Die Zurückgelassenen, Serien, 2012, Fotos auf Alu-Dibond | Bild rechts: Christophe Ndabananiye, Kutembeya II, Serien, 2016, Mischtechnik auf Papier

Von Juni bis Oktober 2020 zeigt der Hamburger Kunstverein Arbeiten der Villa Romana-Preisträgerinnen und -träger 2018 in der Ausstellungsserie #UNFINISHEDTRACES. Der von den Künstlerinnen und Künstlern selbst gewählte Titel bezieht sich auf Gemeinsamkeiten in ihren Arbeiten, die auf unterschiedliche Weise eine Spurensuche verfolgen: Erinnerungen, nicht erzählte Geschichte(n), die eigene Biografie und der Versuch Abwesendes erfahrbar zu machen, sind inhaltliche Ankerpunkte der einzelnen Projekte.

Thematisiert werden folgende Fragen: Welche Formen des Handelns werden bei bestimmten Arbeiten, Formaten und Ausstellungssituationen von Künstlerinnen, Künstlern, Kuratorinnen, Kuratoren und Rezipientinnen und Rezipienten eingefordert und hervorgebracht? Welchen Austausch gibt es heute und welcher Austausch ist überhaupt möglich? Was sind aktuelle künstlerische Praxen und wie kann sich ein lebendiger Diskurs über unsere Zeit entspinnen?

Der dritte Teil der Ausstellungsserie widmet sich dem Künstler Christophe Ndabananiye.

Christophe Ndabananiye lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Hochschule der Bildende Künste in Saarbrücken. In einer Folge von Selbstportraits thematisierte er traumatische Erfahrungen von Flucht, Familie, Heimat, Muttersprache. In seinen neuen Malereien setzt er die Erinnerungsarbeit auf Papier und Styroporplatten fort. Ndabananiye war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Medienlabor zur Kunst Afrikas an der FU Berlin und nahm an verschiedenen Ausstellungen, u. a. bei SAVVY Contemporary Berlin und im Kunstraum Kreuzberg in Berlin teil.
Foto: © Tobias Keunecke

Villa Romana-Preis

Der Villa Romana-Preis wird jedes Jahr an vier Künstlerinnen und Künstler mit herausragender künstlerischer Qualität verliehen, die in Deutschland leben. Ihnen steht ein Studio-Apartment im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz zur Verfügung und sie erhalten ein Barstipendium. Am Ende ihres Aufenthalts konzipieren sie gemeinsam eine Publikation. Der Villa Romana-Preis ist der älteste Kunstpreis in Deutschland und wird seit 1905 verliehen. Seit den 1920er Jahren unterstützen die Deutsche Bank und ihre Stiftungen als Hauptförderer die Villa Romana in Florenz. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Max Beckmann, Käthe Kollwitz oder Georg Baselitz.

Sie möchten Veranstaltungshinweise und Informationen von der Deutsche Bank Stiftung erhalten? Dann melden Sie sich für unsere Newsletter an. Zur Anmeldung