
Heimlich, still und leise? | Junges Schauspiel
© Robert Schittko
Das Junge Schauspiel präsentiert in der Spielzeit 2026/2027 seine neueste Produktion. Das inklusive Theaterprojekt für Jugendliche ab 15 Jahren zeigt Heimlich, still und leise? in den Kammerspielen des Schauspielhauses.
Mit dem Wort „Widerstand“ assoziiert man zumeist Lebensgeschichten und Legenden von Menschen, die sich in oft lebensgefährlichen, heimlichen Aktionen den herrschenden diktatorischen Mächten entgegenstemmten. In der Zeit ihres Wirkens oft verachtet und verfolgt, gelten sie im Rückblick als Vorbilder und moralische Instanzen für nachfolgende Generationen.
Wie und wogegen leisten junge Menschen im Hier und Jetzt Widerstand? Wann braucht es Widerstand im Alltag, gerade auch in einer Demokratie? Die Frage, was gerecht ist, bietet Jugendlichen Orientierung wie auch Anlass zu Enttäuschung und Wut. Wogegen widerstehen sie heimlich, still und leise und wann werden sie laut? Welche Vorstellungen von einem guten Zusammenleben treiben sie an? Wann entsteht aus erfahrenen Ungerechtigkeiten die innere Notwendigkeit zu handeln?
Team
Konzept und Regie: Martina Droste
Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer
Musik: Max Mahlert
Choreinstudierung: Christina Lutz
Besetzung
TBA
Junges Schauspiel
Das Schauspiel Frankfurt realisiert mit seinem Bildungsformat Junges Schauspiel Theaterprojekte mit Jugendlichen zu aktuell relevanten gesellschaftlichen Themen wie Inklusion, Rassismus oder Migration und schafft damit eine Plattform für Begegnung, Austausch und inklusives Miteinander. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter professioneller Anleitung ein bühnenreifes Stück. Dazu begibt sich das Junge Schauspiel auch an verschiedene Orte der Stadt und arbeitet mit Partnern wie dem Jüdischen Museum Frankfurt oder der Deutschen Nationalbibliothek zusammen. Die Deutsche Bank Stiftung fördert das Junge Schauspiel seit 2020.