
Goldberg-Variationen | Frankfurter Bachkonzerte
Jan Čmejla © Alena Borlivá
Da können sich alle gefeierten Pianistinnen und Pianisten – von Levit bis Lang Lang – noch so sehr bemühen: Die meistverkaufte Klassik-CD ist und bleibt Glenn Goulds Einspielung der Goldberg-Variationen. Seit jeher ranken sich Mythen um dieses Werk, das der Überlieferung nach dem schlaflosen Grafen Kayserlingk als nächtliches „Schlafmittel“ dienen sollte. Seinen Namen verdankt es dem damals erst 14-jährigen Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg, der die Variationen gespielt haben soll.
Viele Passagen sind technisch außerordentlich anspruchsvoll – Bach muss ein guter Lehrer und Goldberg ein höchst begabter Schüler gewesen sein…
Auch Jan Čmejla war erst 14 Jahre alt, als er mit Erfolgen bei tschechischen Klavier-Wettbewerben auf sich aufmerksam machte. Als 1. Preisträger des Bach-Wettbewerbs Leipzig 2025 darf das Publikum auf seine Interpretation ganz besonders gespannt sein.
19.15 Uhr: Konzerteinführung durch Christian Kabitz, Mozart Saal
Künstler
Jan Čmejla, Klavier
Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Goldberg-Variationen BWV 988
Frankfurter Bachkonzerte
Die Frankfurter Bachkonzerte bilden einen wichtigen Bestandteil im Kulturleben der Stadt Frankfurt. Sie machen Werke des berühmten Thomaskantors und seiner Zeitgenossinnen und -genossen erlebbar, zeigen aber auch die Wirkung von Bachs Werk auf spätere Komponistinnen und Komponisten. Seit der Spielzeit 2013/2014 kooperieren die Frankfurter Bachkonzerte mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Die Deutsche Bank Stiftung fördert im Rahmen des Projekts den musikalischen Nachwuchs.