Freude, Stolz und ein bisschen Wehmut zum Projektabschluss

Drei Jahre lang führte das Deutsche Rote Kreuz „Forecast-based Financing” in Kirgistan und Tadschikistan ein; die Deutsche Bank Stiftung unterstützte das Pilotprojekt als Exklusivförderer. Was er besonders daran geschätzt hat, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank Stiftung Jürgen Fitschen in der letzten Folge von „Ein Projekt, viele Geschichten”.

Zu Besuch im kirgisischen Tash Bashat

Nach monatelanger Wartezeit, mehrfachen coronabedingten Terminverlegungen und Bangen war es einer kleinen Delegation des Deutschen Roten Kreuzes endlich möglich, nach Kirgistan zu reisen und – unter anderem – Tash Bashat zu besuchen. Ein Dorf, in dem der Kirgisische Rote Halbmond mit Unterstützung des DRK und finanzieller Förderung der Deutsche Bank Stiftung vorausschauende humanitäre Hilfe leistet.

Über Wetterextreme und Frühwarnprotokolle

In der neuen Folge des Features „Ein Projekt, viele Geschichten” erklärt das Deutsche Rote Kreuz die Bedeutung von Frühwarnprotokollen für die vorausschauende humanitäre Hilfe. So wurde beispielsweise bei der Einführung von „Forecast-based Financing” in Zentralasien ein Protokoll für Hitzewellen entwickelt, um die Bevölkerung besser vor den Folgen von Wetterextremen zu schützen.

Zwei Jahre Pilotprojekt in Kirgistan – Über Erfolge und Pläne

Mit dem Jahr 2021 hat das dritte und letzte Jahr des DRK-Projekts „Forecast-based Financing” zur vorausschauenden humanitären Hilfe in Kirgistan begonnen. In Folge 11 des Features „Ein Projekt, viele Geschichten” berichtet Projektleiter Shavkat Abdujabarov über Erfolge und die Pläne für 2021. Die Deutsche Bank Stiftung unterstützt das Pilotprojekt in Zentralasien seit 2018 als Exklusivförderer.

Katastrophenvorsorge ist unverzichtbar

Vor rund 30 Jahren haben die Vereinten Nationen den 13. Oktober zum Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge ausgerufen, um ein größeres öffentliches Bewußtsein für die Folgen von Naturkatastrophen und mögliche Prävention zu schaffen. Die Deutsche Bank Stiftung engagiert sich verstärkt in der Katastrophenprävention und unterstützt aktuell ein Pilotprojekt des Deutschen Roten Kreuzes in Zentralasien.

„Wir haben beachtliche Arbeit geleistet”

In der neuen Folge des Features „Ein Projekt, viele Geschichten” wirft Shavkat Abdujabarov einen Blick zurück. Der Koordinator des Projekts „Forecast-based Financing” in Kirgistan und Tadschikistan resümiert die vergangenen eineinhalb Jahre und berichtet von Hitzewellen, Testings und den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Deutsche Bank Stiftung fördert das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes von Beginn an.

Wetterwissen mit Wirkungskraft

Welche Rolle die Wettervorhersage für das Projekt zur vorausschauenden Katastrophenhilfe „Forecast-based Financing” spielt, ist Thema in Folge 6 der Serie “Ein Projekt, viele Geschichten” des Deutschen Roten Kreuzes. Die Metereologin Makhbuba Kasymova gibt einen Einblick in ihre Arbeit am Nationalen Hydrometeorologischen Dienst in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

Kältewelle in Kirgistan

Weites Land, dörfliche Strukturen und viel Schnee. Die Region Naryn in Kirgistan wurde Mitte Januar 2020 von einer Kältewelle erreicht, die minus 23 Grad über die Dörfer brachte. Kältewellen gehören in Zentralasien – wie auch Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren – zu den häufig auftretenden Naturkatastrophen. Seit 2019 führt das Deutsche Rote Kreuz deshalb in Kirgistan und Tadschikistan den Vorsorgemechanismus „Forecast-based Financing” ein.

Ein Land, fünf Menschen, viele Geschichten

Imposante Bergketten und weitläufige Wiesen: Kirgistan ist ein karges, aber nicht minder beeindruckendes Land, genauso wie seine Bewohnerinnen und Bewohner. In den kommenden Monaten begleitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fünf Kirgisinnen und Kirgisen und stellt ihre Geschichten vor. Sie alle verbindet ein Pilotprojekt zur Katastrophenvorsorge, das von der Deutsche Bank Stiftung unterstützt wird.