Wärme für Familie Karybekowa

Kunduz Karybekowa und ihre Familie führen ein einfaches Leben. Sie wohnen im Dorf Tash-Bashat, rund 30 Kilometer östlich von Naryn-Stadt. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung leben hier unter der Armutsgrenze. Folge 5 der Serie “Ein Projekt, viele Geschichten” handelt davon, wie das Deutsche Rote Kreuz die Familie mit dem Projekt „Forecast-based Financing” während einer Kältewelle unterstützen konnte.

Kältewelle in Kirgistan

Weites Land, dörfliche Strukturen und viel Schnee. Die Region Naryn in Kirgistan wurde Mitte Januar 2020 von einer Kältewelle erreicht, die minus 23 Grad über die Dörfer brachte. Kältewellen gehören in Zentralasien – wie auch Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren – zu den häufig auftretenden Naturkatastrophen. Seit 2019 führt das Deutsche Rote Kreuz deshalb in Kirgistan und Tadschikistan den Vorsorgemechanismus „Forecast-based Financing” ein.