Ein Stück Sicherheit bei klirrender Kälte

Die Winter in Özgörüsh, einem Dorf in Kirgistan, sind von extremer Kälte geprägt. Bereits Mitte November lagen die Temperaturen in der Region mit bis zu -15 °C niedriger als im Durchschnitt. Für die Lehrerin Anarkul Narynbekova und ihre Familie ist das eine Herausforderung. In Folge 10 des Features „Ein Projekt, viele Geschichten” gibt das Deutsche Rote Kreuz einen Einblick in das Leben vor Ort.

Kältewelle in Kirgistan

Weites Land, dörfliche Strukturen und viel Schnee. Die Region Naryn in Kirgistan wurde Mitte Januar 2020 von einer Kältewelle erreicht, die minus 23 Grad über die Dörfer brachte. Kältewellen gehören in Zentralasien – wie auch Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren – zu den häufig auftretenden Naturkatastrophen. Seit 2019 führt das Deutsche Rote Kreuz deshalb in Kirgistan und Tadschikistan den Vorsorgemechanismus „Forecast-based Financing” ein.