Wetterwissen mit Wirkungskraft

Welche Rolle die Wettervorhersage für das Projekt zur vorausschauenden Katastrophenhilfe „Forecast-based Financing” spielt, ist Thema in Folge 6 der Serie “Ein Projekt, viele Geschichten” des Deutschen Roten Kreuzes. Die Metereologin Makhbuba Kasymova gibt einen Einblick in ihre Arbeit am Nationalen Hydrometeorologischen Dienst in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

Wärme für Familie Karybekowa

Kunduz Karybekowa und ihre Familie führen ein einfaches Leben. Sie wohnen im Dorf Tash-Bashat, rund 30 Kilometer östlich von Naryn-Stadt. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung leben hier unter der Armutsgrenze. Folge 5 der Serie “Ein Projekt, viele Geschichten” handelt davon, wie das Deutsche Rote Kreuz die Familie mit dem Projekt „Forecast-based Financing” während einer Kältewelle unterstützen konnte.

Kältewelle in Kirgistan

Weites Land, dörfliche Strukturen und viel Schnee. Die Region Naryn in Kirgistan wurde Mitte Januar 2020 von einer Kältewelle erreicht, die minus 23 Grad über die Dörfer brachte. Kältewellen gehören in Zentralasien – wie auch Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren – zu den häufig auftretenden Naturkatastrophen. Seit 2019 führt das Deutsche Rote Kreuz deshalb in Kirgistan und Tadschikistan den Vorsorgemechanismus „Forecast-based Financing” ein.

Ein Land, fünf Menschen, viele Geschichten

Imposante Bergketten und weitläufige Wiesen: Kirgistan ist ein karges, aber nicht minder beeindruckendes Land, genauso wie seine Bewohnerinnen und Bewohner. In den kommenden Monaten begleitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fünf Kirgisinnen und Kirgisen und stellt ihre Geschichten vor. Sie alle verbindet ein Pilotprojekt zur Katastrophenvorsorge, das von der Deutsche Bank Stiftung unterstützt wird.