Publikation “Stimmen einer Stadt” erschienen

© Felix Grünschloß / Schauspiel Frankfurt

Stimmen einer Stadt

 

Partner:
Schauspiel Frankfurt, Literaturhaus Frankfurt

© Felix Grünschloß / Schauspiel Frankfurt

2017 starteten das Schauspiel Frankfurt und das Literaturhaus Frankfurt das Projekt Stimmen einer Stadt. Neun Prosaautorinnen und -autoren recherchierten für ihr Monodrama in Frankfurt, trafen Menschen und führten mit ihnen Gespräche. Am Ende verdichteten sie ihre Erfahrungen und Beobachtungen in einem Drama, das am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt wurde. Die Monodramen von Zsuzsa Bánk, Lars Brandt, Wilhelm Genazino, Olga Grjasnowa, Angelika Klüssendorf, Martin Mosebach, Thomas Pletzinger, Teresa Präauer und Antje Rávik Strubel sind nun in Texform im Fischer Verlag erschienen.

Für alle Hörspielbegeisterten gibt es noch die Möglichkeit, das Drama Im Dickicht der Einzelheiten von Wilhelm Genazino als Podcast auf hr2 anzuhören. Der Hessische Rundfunk hat das Stück als Hörspiel aufgenommen und online als Podcast veröffentlicht. Umrahmt wird das Hörspiel mit einem Gespräch mit Marion Tiedtke. Das Drama wurde am 5. Mai 2018 in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt mit Matthias Redlhammer in der Regie von Anselm Weber uraufgeführt.
Zum Hörspiel-Drama “Im Dickicht der Einzelhören” von Wilhelm Genazino (Podcast hr2 Kultur)

Stimmen einer Stadt, das literarisch-dramatische Kaleidoskop der Stadt Frankfurt, wurde von Marion Tiedtke, Chefdramaturgin am Schauspiel Frankfurt, und Hauke Hückstädt, Leiter des Literaturhauses Frankfurt, initiiert. Die Regie bei allen Stücken führt Anselm Weber, der Intendant des Schauspiel Frankfurt. Der Frankfurter Videokünstler Philip Bussmann entwickelt für die Monodramen die visuelle Ausstattung. Der dritte Teil der Serie, Stimmen einer Stadt VII-IX, mit den Monodramen von Zsuzsa Bánk, Lars Brandt und Martin Mosebach sollte im April 2020 zur Uraufführung kommen und musste aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Über die Serie

Drei Jahre, neun Autorinnen und Autoren, neun Stücke – die monodramatische Serie Stimmen einer Stadt bringt verschiedenste Frankfurter Biografien auf die Bühne. Dabei geht es nicht um dokumentarisches Theater, sondern um die poetische Überschreibung des Realen. Bekannte Prosaautorinnen und -autoren lassen sich von Menschen der Stadt inspirieren und bringen deren Geschichten in eine dramatische Fassung. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden insgesamt neun Stücke geschrieben, so dass ein literarisch-dramatisches Kaleidoskop der Stadt entstehen kann.

Die Deutsche Bank Stiftung ist Hauptförderer des Gemeinschaftsprojekts von Schauspiel Frankfurt und Literaturhaus Frankfurt.

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