Nominierte Titel für den Deutschen Sachbuchpreis 2021 © vntr.media

Deutscher Sachbuchpreis

Für ein funktionierendes, freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen ist eine informierte Öffentlichkeit unabdingbar. Fundierte Meinungsbildung setzt aber die Kenntnis von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenhängen voraus. Zugang zu diesem Wissen und Impulse für die wichtigen Debatten in unserer Gesellschaft schaffen Sachbücher, in dem sie komplexe Themen in verständlicher Weise für ein breites Publikum aufbereiten.

Der im Mai 2019 ins Leben gerufene Deutsche Sachbuchpreis leistet hierfür einen wichtigen Beitrag, indem er herausragende deutschsprachige Sachbücher einmal jährlich auszeichnet, die einen besonderen Bezug zum Zeitgeschehen haben. Die unabhängige siebenköpfige Jury sichtet die von den Verlagen eingereichten Titel unter den Gesichtspunkten Relevanz des Themas, erzählerische Kraft des Textes, Darstellung in allgemein verständlicher Sprache sowie Qualität der Recherche. Im Anschluss nominieren die Jurorinnen und Juroren acht Publikationen, aus deren Kreis das „Sachbuch des Jahres“ gekürt wird.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Deutsche Sachbuchpreis 2020 nicht vergeben – stattdessen verleiht die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung erstmalig im Jahr 2021.

Neben dem Deutschen Sachbuchpreis begleitet die Deutsche Bank Stiftung auch den Deutschen Buchpreis bereits seit 2014 als Hauptförderer. Mit eigenen Veranstaltungsformaten schafft sie Begegnungen zwischen Autorinnen, Autoren und Leserschaft.

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Projektname:

Deutscher Sachbuchpreis

Projektpartner:

Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Förderlaufzeit:

seit 2019

nächste Termine:

01.06.2021 | Lesung mit den Nominierten im Literaturhaus Frankfurt, Livestream (Programmdetails folgen)

14.06.2021 | Preisverleihung

© oben, v. l. n. r.: Christoph Künne, taz, Alessandra Schellnegger | unten. v. l. n. r.: Alexander-Hornoff, Barbara Fisahn, Wissenschaftskolleg zu Berlin, Alessandra Schellnegger​

Jury 2021

  • Dr. Klaus Kowalke (Buchhandlung Lessing & Kompanie)
  • Tania Martini (die tageszeitung)
  • Dr. Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk)
  • Denis Scheck (ARD)
  • Hilal Sezgin (freie Autorin)
  • Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Wissenschaftskolleg zu Berlin)
  • Dr. Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung

Zu den Biografien der Jurorinnen und Juroren