Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2026 steht fest

Jury des Deutschen Buchpreises 2026
V.l.n.r.: Adam Soboczynski, Stefanie Kreuzer, Theresa Donner, Emily Grunert, Cornelia Geißler, Maha El Hissy, Jan Ehlert
© Anne-Mette Noack

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2026 steht fest. 180 Romane stehen zur Auswahl. Die Akademie Deutscher Buchpreis hat diese sieben Literaturexpertinnen und -experten aus Journalismus, Buchhandel und Literaturszene in die Jury berufen:

  • Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Halle an der Saale)
  • Jan Ehlert (NDR)
  • Maha El Hissy (freie Kritikerin)
  • Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)
  • Emily Grunert (Literaturbüro NRW)
  • Stefanie Kreuzer (Universität Kassel)
  • Adam Soboczynski (DIE ZEIT)

Die Jurymitglieder entscheiden, wer den Deutschen Buchpreis 2026 erhält. Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Buchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich. Der Roman des Jahres wird in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt. Zunächst sichtet die Jury alle von den Verlagen eingereichten Romane und stellt eine 20 Titel umfassende Nominierungsliste zusammen. Diese wird am 11. August 2026 bekannt gegeben. Aus dieser Longlist wählen die Jurymitglieder sechs Romane für die Shortlist, die am 8. September 2026 veröffentlicht wird. Wer den Deutschen Buchpreis erhält, erfahren die sechs Autorinnen und Autoren erst am Abend der Preisverleihung. Die Preisverleihung findet am 5. Oktober 2026 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten und Finalistinnen jeweils 2.500 Euro. Den Deutschen Buchpreis 2025 erhielt Dorothee Elmiger für den Roman Die Holländerinnen.

Deutscher Buchpreis

Der Deutsche Buchpreis zeichnet seit 2005 den Roman des Jahres aus und ist schon bald nach seiner Einführung zu einem der beliebtesten Preise für deutschsprachige Literatur avanciert. Vergeben wird der Preis von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Bereits seit 2014 ist die Deutsche Bank Stiftung Hauptförderer der Auszeichnung. Mit ihrem Engagement und eigenen Lesungsformaten eröffnet sie Räume für einen lebendigen literarischen Diskurs. Weiterer Partner ist die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

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