© Johanna Maria Dietz
Wie kann Demokratie an Schulen nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt werden? Diese Frage stand im Fokus der zweiten Bildungswerkstatt von Baut Eure Zukunft, die am 27. und 28. November in Berlin stattfand. Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland entwickelten konkrete Lösungsansätze für eine zeitgemäße Demokratiebildung. Unterstützt wurden sie dabei von Lehrkräften und Bildungsexpertinnen und -experten.„Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie Demokratie nicht nur lernen, sondern aktiv mitgestalten wollen“, sagte Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung des Landes Berlin. „Ihre Ideen verdeutlichen, wie zeitgemäße Demokratiebildung aussehen kann und welche Rolle die aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen dabei spielt.“
In einem zweitägigen Design Thinking-Prozess analysierten die Jugendlichen zunächst die aktuellen Herausforderungen an ihren Schulen. Sie formulierten Themen wie Sicherheit an Schulen oder mehr Individualität beim Lernen. „Wenn wir Demokratie schon früh leben lernen, werden wir sie beibehalten“, erklärte Fynn Wittkowski, Schüler der Berufsbildenden Schule Uelzen.
Anschließend präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre erarbeiteten Konzepte wie beispielsweise die Entwicklung einer anonymen App als Problemsprechstunde oder die Einrichtung von Lernräumen mit unterschiedlichen Methoden. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten zudem zwölf Bildungsorganisationen ihre Projekte und Angebote zum Thema Demokratiebildung. Die Vielfalt der vorgestellten Projekte verdeutlichte das große Potenzial für mehr demokratische Teilhabe im Schulalltag.


