Berufsorientierung zwischen Digitalisierung und Chancengerechtigkeit

© Kristina Malis, sdw

Studienkompass

 

Partner:
Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Accenture-Stiftung

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Es herrscht Einigkeit bei Eltern und Unternehmensentscheidern: Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt nicht nur einschneidend verändern, es werden auch ganz neue Kompetenzen gefragt sein. In einer vom gemeinnützigen Förderprogramm Studienkompass beauftragten repräsentativen Umfrage geben 85 Prozent der befragten Unternehmensentscheider an, dass in den nächsten 25 Jahren große Veränderungen auf die Arbeitswelt und die Berufseinsteiger zukommen. Über 90 Prozent der Eltern gehen davon aus, dass diese Veränderungen große Auswirkungen für die berufliche Zukunft ihrer Kinder haben werden.

Wie man Jugendliche hierfür stärken kann und sich besonders für Chancengerechtigkeit einsetzt, zeigt der Studienkompass nicht nur in der Arbeit mit seinen Geförderten, sondern auch in der neuen Publikation Bereit für morgen! Chancengerechtigkeit schaffen, Zukunftskompetenzen stärken!.

Die Ergebnisse der Umfrage unter Eltern und Führungskräften sind darin zusammengefasst. Digitale Kompetenzen spielen für alle eine wichtige Rolle. Aber auch Kreativität, Team- und Kommunikationsfähigkeit sind stark gefragt, ebenso die Kompetenz, gut mit Unsicherheiten umzugehen und eigenverantwortlich zu handeln. Viele Berufe, in denen die aktuelle Schülergeneration später arbeiten wird, sind heute noch gar nicht bekannt. In der neuen Publikation teilen zudem Studienkompass-Alumni Einblicke in ihre bisherigen Stationen und ausgewählte Experten skizzieren zentrale Bausteine für die Unterstützung von Jugendlichen.

Einen genaueren Überblick zu den Inhalten sowie die gesamte Publikation als PDF zum Download finden Sie unter www.studienkompass.de/zukunftskompetenzen.

Über den Studienkompass

Das Förderprogramm unterstützt bundesweit aktuell mehr als 1.100 Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung beim Übergang von der Schule an die Hochschule oder in den Beruf. Rund 3.150 junge Menschen haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen. Mehr als 95 Prozent der Geförderten nehmen ein Studium auf. Die hohe Wirksamkeit belegt auch eine wissenschaftliche, unabhängige Evaluation des Programms, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von 2007 bis 2014 gefördert wurde.

Der Studienkompass ist eine Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Partner angeschlossen. Hauptförderer sind die aim – Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken, die aqtivator gGmbH und die Karl Schlecht Stiftung.

Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.

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