30.03.2018 – Finissage Villa Romana

Daten im Überblick

Wo:
Villa Romana
Via Senese 68
50124 Florenz

Wann:
30. März 2018
20.00 Uhr

Performance “MAKHUBU” von Lerato Shadi © Erik Dettwiler/dewil.ch

Die Villa Romana-Preisträger/innen Jeewi Lee, Christophe Ndabananiye, Lerato Shadi und Viron Erol Vert präsentieren bei einer Finissage am 30. März 2018 in Florenz eine gemeinsame kulinarische Installation.

Sie verhandeln über ihre Esskultur das Verhältnis von Einheit und Vielheit, Nähe und Ferne. Ess-Kultur schlägt den Bogen zu Identität oder auch Heimat. Reis, Rind und Aubergine wurden als Nenner gewählt, weil sie auch in der toskanischen Küche ihren festen Platz haben. Was verrät der Umgang damit über die jeweilige Kultur? Die Aubergine verbindet als ursprünglich fremdes Gemüse aus Asien die biographischen Knotenpunkte der Installation: Südkorea, die Türkei, Griechenland und die gesamte Levante, Ruanda, Südafrika und Deutschland. Die Aubergine gilt oft als Inbegriff der mediterranen Küche, obwohl sie sich erst im Zuge des Erforschungsdrangs der Renaissance hier etabliert hat.

Villa Romana-Preis

Der Villa Romana-Preis wird jedes Jahr an vier Künstler/innen mit herausragender künstlerischer Qualität verliehen, die in Deutschland leben. Ihnen steht ein Studio-Apartment im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz zur Verfügung und sie erhalten ein Barstipendium. Am Ende ihres Aufenthalts konzipieren sie gemeinsam eine Publikation. Der Villa Romana-Preis ist der älteste Kunstpreis in Deutschland und wird seit 1905 verliehen. Seit den 1920er Jahren unterstützen die Deutsche Bank und ihre Stiftungen als Hauptförderer die Villa Romana in Florenz. Zu den Preisträger/innen gehören unter anderem Max Beckmann, Käthe Kollwitz oder Georg Baselitz.

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