19.09.-11.10.2020 | Ausstellung Viron Erol Vert
“Ich mag keine Ausländer, aber bei dir ist es was anderes.”

© Viron Erol Vert, Born in the Purple, Installation view, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin

Daten im Überblick

Wo:
Kunstverein Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg

Wann:
19. September bis 11. Oktober 2020

© Viron Erol Vert, Born in the Purple, Installation view, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin

Von Juni bis Oktober 2020 zeigt der Hamburger Kunstverein Arbeiten der Villa Romana-Preisträgerinnen und -träger 2018 in der Ausstellungsserie #UNFINISHEDTRACES. Der von den Künstlerinnen und Künstlern selbst gewählte Titel bezieht sich auf Gemeinsamkeiten in ihren Arbeiten, die auf unterschiedliche Weise eine Spurensuche verfolgen: Erinnerungen, nicht erzählte Geschichte(n), die eigene Biografie und der Versuch Abwesendes erfahrbar zu machen, sind inhaltliche Ankerpunkte der einzelnen Projekte.

Thematisiert werden folgende Fragen: Welche Formen des Handelns werden bei bestimmten Arbeiten, Formaten und Ausstellungssituationen von Künstlerinnen, Künstlern, Kuratorinnen, Kuratoren und Rezipientinnen und Rezipienten eingefordert und hervorgebracht? Welchen Austausch gibt es heute und welcher Austausch ist überhaupt möglich? Was sind aktuelle künstlerische Praxen und wie kann sich ein lebendiger Diskurs über unsere Zeit entspinnen?

In der vierten Ausstellung der Serie geht es um das Werk des Künstlers Viron Erol Vert.

Viron Erol Vert lebt und arbeitet in Istanbul und Berlin. Er studierte an der Universität der Künste Berlin sowie an der Königlichen Akademie Antwerpen und ließ weitere akademische Studien im Bereich Mode- und Textildesign folgen. Vert beschäftigt sich in seinen Objekten und Installationen mit Narrativen der mediterranen Geschichtsschreibung und übersetzt Charaktere in seine optischen Codes. Er hatte Einzelausstellungen u. a. im Künstlerhaus Stuttgart, in der Galerie Galerist in Istanbul und im Berghain in Berlin.
Foto: © GiGi Spelsberg

Villa Romana-Preis

Der Villa Romana-Preis wird jedes Jahr an vier Künstlerinnen und Künstler mit herausragender künstlerischer Qualität verliehen, die in Deutschland leben. Ihnen steht ein Studio-Apartment im Künstlerhaus Villa Romana in Florenz zur Verfügung und sie erhalten ein Barstipendium. Am Ende ihres Aufenthalts konzipieren sie gemeinsam eine Publikation. Der Villa Romana-Preis ist der älteste Kunstpreis in Deutschland und wird seit 1905 verliehen. Seit den 1920er Jahren unterstützen die Deutsche Bank und ihre Stiftungen als Hauptförderer die Villa Romana in Florenz. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Max Beckmann, Käthe Kollwitz oder Georg Baselitz.

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