10.09.-31.10.2021 – Ausstellung über verfolgte Musiker

Abb.: Anzeige von Irene Goldschmidt im Wochenblatt für den Synagogenbezirk Erfurt, 1931, Nr. 356, StadtA Erfurt; Edith Lucian, Anzeige im Buch Deutschlands Städteleben, Berlin 1927, o. S., Stadt Erfurt; Mitgliedskarte der Reichsmusikkammer von Günter Raphael, Christine Raphael Stiftung; Personalakte von Josef Lindner III/59, StadtA Rudolstadt; Gustav Lewins Foto und Handschrift einer Komposition, Gustav Lewin Nachlass, HSA ThLMA Weimar; Portrait von Jenny Fleischer-Alt gemalt von Fritz Fleischer, Besitz Bernhard Post; Kindergeige von Alma Rosé, Besitz Elgin Strub-Ronayne

Daten im Überblick

Wo:
Stadtmuseum Weimar
Karl-Liebknecht-Straße 5
99423 Weimar

Wann:
10. September bis 31. Oktober 2021
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr

Abb.: Anzeige von Irene Goldschmidt im Wochenblatt für den Synagogenbezirk Erfurt, 1931, Nr. 356, StadtA Erfurt; Edith Lucian, Anzeige im Buch Deutschlands Städteleben, Berlin 1927, o. S., Stadt Erfurt; Mitgliedskarte der Reichsmusikkammer von Günter Raphael, Christine Raphael Stiftung; Personalakte von Josef Lindner III/59, StadtA Rudolstadt; Gustav Lewins Foto und Handschrift einer Komposition, Gustav Lewin Nachlass, HSA ThLMA Weimar; Portrait von Jenny Fleischer-Alt gemalt von Fritz Fleischer, Besitz Bernhard Post; Kindergeige von Alma Rosé, Besitz Elgin Strub-Ronayne

Die Ausstellung Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II entstand im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojektes, das seit 2018 in Weimar läuft und seit 2019 am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar angesiedelt ist. Die Ausstellung präsentiert in einer komprimierten Form Schicksale Thüringer Musikerinnen und Musiker, welche während der nationalsozialistischen Diktatur ausgegrenzt, verfolgt, zum Exil gezwungen oder ermordet wurden. Die Präsentation unterteilt sich in drei Themenbereiche: jüdische Berufsmusikerinnen und -musiker, Kultusbeamtinnen und -beamte jüdischer Gemeinden und ihre musikalischen Aktivitäten sowie Mitglieder der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Buchenwald.

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen

Die Schicksale jüdischer Persönlichkeiten des Thüringer Musiklebens vor und während des Nationalsozialismus stehen im Zentrum des 2018 angelegten Forschungsprojektes Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche – Forschung, Tagung und Ausstellung, das den bisherigen Forschungsstand um neue Erkenntnisse und die Geschichte der Thüringer Musikkultur um neue Aspekte ergänzt. Die Deutsche Bank Stiftung ermöglicht seit 2019 gemeinsam mit dem Land Thüringen die Fortsetzung dieses ambitionierten Projektes am Lehrstuhl für die Geschichte der Jüdischen Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar (HfM Weimar).

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