05.05.2018 – Premiere “Stimmen einer Stadt”

Daten im Überblick

Wo:
Schauspiel Frankfurt
Kammerspiele
Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt

Wann:
05. Mai 2018

v. l. n. r. Felix Rech, Friederike Becht, Matthias Redlhammer © Daniel Stier/Schauspiel Frankfurt

Das Schauspiel Frankfurt hat für die Spielzeit 2017/2018 die Autor/innen Wilhelm Genanzino, Olga Grjasnowa und Teresa Präauer eingeladen, sich literarisch-dramatisch mit Frankfurt auseinanderzusetzen. Stimmen einer Stadt heißt die monodramatische Serie, die nun am 5. Mai Premiere auf der Bühne des Schauspiel Frankfurt feiert und in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Frankfurt entstand.

Zusammen mit den Schauspieler/innen Friederike Becht, Matthias Redlhammer, Felix Rech begeben sich die drei Autor/innen auf Spurensuche. Frankfurt, eine Stadt, die wie keine andere Stadt in Deutschland von Gegensätzen geprägt ist, bildet dabei den Ausgangspunkt. Welche Menschen leben hier? Wie bestreiten die Helden des Alltäglichen hier ihr Auskommen?

Sei es ein Fluglotse, ein Wirtschaftsanwalt, eine Eskort-Dame, eine Appelwoi-Wirtin, ein Obdachloser, ein Immobilienmakler oder eine Psychoanalytikerin – Wilhelm Genanzino, Olga Grjasnowa und Teresa Präauer lassen sich von den Menschen der Stadt inspirieren, kommen mit ihnen ins Gespräch und werden ihre Biografien zu insgesamt drei Stücken verdichten.

Über die Serie

Die Regie für die Serie Stimmen einer Stadt führt der neue Schauspiel-Intendant Anselm Weber. Der aus Frankfurt stammende Künstler Philip Bussmann entwickelt für die Stücke die Bühnen- und Videoinstallation. Die dramatische Serie läuft drei Jahre lang. Jede Spielzeit kommen drei Autor/innen nach Frankfurt und bringen ihren ganz persönlichen Eindruck in die Stücke ein.

Über die Autoren

Der Büchnerpreisträger Wilhelm Genanzino lebt in Frankfurt. Mit seinem Roman „Ein Regenschirm für diesen Tag“ (2001) wurde er spätestens einer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Olga Grjasnowa kam mit elf Jahren aus Aserbaidschan nach Frankfurt und veröffentlichte 2012 ihren gefeierten Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt.“

Die österreichische Autorin und bildende Künstlerin Teresa Präauer veröffentlichte ebenfalls 2012 ihren Debütroman „Für den Herrscher aus Übersee“, für den sie mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.