01.10.2019 – Podiumsdiskussion “Smartphone, E-Book, Tablet & Co – Werkzeuge des kulturellen (Bildungs-) Prozesses. Die Zukunft der Kulturinstitutionen in einer digitalen Welt“

© Priscilla du Preez (CC0) via Unsplash

Daten im Überblick

Wo:
WDR Funkhaus
Kleiner Sendesaal
Wallrafplatz 5
50667 Köln

Wann:
1. Oktober 2019
18.00 Uhr

Anmeldung:
über den Rat für Kulturelle Bildung e. V.

© Priscilla du Preez (CC0) via Unsplash

In seiner Denkschrift Alles immer Smart. Digitalisierung, Kulturelle Bildung, Schule (2019) arbeitet der Rat für Kulturelle Bildung die kulturelle Dimension der Digitalisierung und die Bedeutung für die Kulturelle Bildung heraus. Dabei tritt klar hervor, dass Digitalisierung kein rein technisches Phänomen ist, sondern ein kultureller Prozess. Das unabhängige Expertengremium fordert deshalb, die Kulturelle Bildung gerade in Zeiten der Digitalisierung zu stärken – sie ist unerlässlich und besonders geeignet, um den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Der Kulturrat NRW fordert in einem Positionspapier (2018) ein „Landesweites Gesamtkonzept Kulturelle Bildung NRW“ und nennt an erster Stelle eine „Förderung von Konzepten und Ausstattung zu Fragen der Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“.

Was bedeutet das nun für die Kulturinstitutionen in NRW? Wie müssen sie sich aufstellen, um vor allem an die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen anzuknüpfen, damit diese jetzt und künftig Teil eines reichhaltigen und vielfältigen Kulturlebens sein können und wollen? Und welche politischen Förderinstrumente sind erforderlich, um Kulturinstitutionen dabei zu unterstützen, den Herausforderungen der Digitalisierung nicht nur in technischer, sondern vor allem in kultureller Hinsicht zu begegnen?

Die Gesprächsrunde wirft einen differenzierten Blick auf die Auswirkungen von Digitalisierung auf das Individuum und die Gesellschaft. Sie nimmt zukunftsweisende Konzepte für Kultureinrichtungen in den Blick und diskutiert landespolitische Maßnahmen und Bedarfe der Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen, die zur Entwicklung einer „Kultur der Digitalität“ beitragen können.

Auf dem Podium diskutieren:

  • Prof. Dr. Susanne Keuchel (Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW)
  • Prof. Dr. Benjamin Jörissen (Rat für Kulturelle Bildung; Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur, ästhetische Bildung und Erziehung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Michael Eickhoff (Dramaturgie an der Akademie für Digitalität und Theater, Dortmund; Chefdramaturg am Schauspiel Dortmund)
  • Dr. Norbert Sievers (Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.; Geschäftsführer des Fonds Soziokultur)

Die Veranstaltung wird von Prasanna Oommen moderiert.

Eine Veranstaltung des Rat für Kulturelle Bildung e. V., Kulturrat NRW und WDR 3

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung über das Online-Formular des Rat für Kulturelle Bildung ist erforderlich. Zur Anmeldung

Weitere Hinweise zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des Rats für Kulturelle Bildung e. V. Zur Website

Über den Rat für Kulturelle Bildung

Der Rat für Kulturelle Bildung ist ein unabhängiges Beratungsgremium, das sich umfassend mit der Lage und der Qualität Kultureller Bildung in Deutschland befasst. Ihm gehören elf Mitglieder an, die verschiedene Bereiche der Kulturellen Bildung repräsentieren: Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaften, Medienpädagogik, Pädagogik, Politische Bildung, Soziologie, Kulturelle Bildung und die Künste. Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und der Stiftung Nantesbuch.