Osterfestspiele Baden-Baden

Der Deutsche Bank Stiftung ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ein besonderes Anliegen. Mit ihrem Stipendienprogramm „Akademie Musiktheater heute“(AMH) schafft sie einen Raum, in dem junge Künstler verschiedener Sparten nicht nur miteinander diskutieren und sich austauschen, sondern sich auch gemeinsam praktisch erproben können.

Bei den Osterfestspielen 2014 stand für Kinder „Die kleine Manon“ auf dem Programm © manolopress
Bei den Osterfestspielen 2014 stand für Kinder „Die kleine Manon“ auf dem Programm
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Im Rahmen einer langfristigen Kooperation der           Deutsche Bank Stiftung mit dem Festspielhaus Baden-Baden und den Berliner Philharmonikern sind Stipendiaten und Alumni der „Akademie Musiktheater heute“ seit 2013 an den Osterfestspielen in Baden-Baden beteiligt: Sie verantworten die Inszenierungen einer Kinderoper am Festspielhaus Baden-Baden und einer Kammeroper am Theater Baden-Baden, wobei sie mit erfahrenen Musikern der Berliner Philharmoniker zusammenarbeiten. Ermittelt werden die Produktionsteams im Rahmen einer Ausschreibung durch eine Fachjury.

Die Kinderoper orientiert sich an der Hauptoper des Festivalprogramms, welche in diesem Jahr Puccinis „Manon Lescaut“ war. Der Komponist porträtiert in seiner ersten Erfolgsoper eine Frau, die alles hat und es wieder verliert, weil sie nichts festzuhalten vermag. Die Mitglieder der AMH hatten die schwierige Aufgabe aus diesem Stoff eine Oper für Kinder ab fünf Jahren zu entwickeln – und diese Herausforderung wurde mit Bravur gemeistert. „Herausgekommen sind fünfzig Minuten Verzauberung pur, in denen ein durchaus nicht kindgemäßer Stoff mit leichter Hand aufbereitet wird.“ So urteilte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in der Ausgabe vom 22. April über „Die kleine Manon“.




In der diesjährigen Kammeroper ging es um einen Skandal. Um genau zu sein: Um einen „Skandal in Baden-Baden!“. Unter diesem Titel wurden das „Lehrstück“ von Berthold Brecht und Paul Hindemith sowie das Songspiel „Mahagonny“ von Berthold Brecht und Kurt Weill in Szene gesetzt. Beide Stücke sorgten bei ihren Uraufführungen für heftige Reaktionen im Publikum. Dem Produktionsteam der Kammeroper – bestehend aus dem Regisseur Alexander Fahima (AMH 2009-2011), der Ausstatterin Julia Schnittger (AMH 2009-2011) und der Dramaturgin Martina Stütz (2009-2011) – gelang es, das Publikum und die Presse zu überzeugen. Die Inszenierung wurde „selbst zum Lehrstück in Sachen Regiekunst“ (Badische Zeitung, 17.4.2014). Die Assistenz von Stanley Dodds, dem musikalischen Leiter der Kammeroper, übernahm Masayuki Carvalho (AMH 2006-2008), der die Folgeaufführungen von „Skandal in Baden-Baden!“ leiten wird.

Szene aus „Skandal in Baden-Baden!“ im Theater Baden-Baden, Osterfestspiele 2014 © Jochen Klenk 
Szene aus „Skandal in Baden-Baden!“ im Theater Baden-Baden, Osterfestspiele 2014
© Jochen Klenk




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Letzte Änderung: 22. April 2014
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