Deutscher Buchpreis

Der Deutsche Buchpreis ist der renommierteste deutsche Literaturpreis und wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben. Seit 2014 engagiert sich die Deutsche Bank Stiftung für die Auszeichnung, um Autoren ein Forum zu geben und einer breiten Öffentlichkeit Zugang zur Gegenwartsliteratur zu ermöglichen. Jetzt stehen die sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2016 fest.


Denn der Preisträger wird in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt: Nachdem die unabhängige, siebenköpfige Jury zunächst alle von den Verlagen eingereichten Romane sichtete, stellte sie eine 20 Titel umfassende Longlist zusammen.

Am 20. September gab die Jury nun die Shortlist mit sechs nominierten Romanen bekannt. Aus diesem Kreis wählt die Jury den Buchpreisträger aus - erst am Abend der Preisverleihung erfahren sowohl Öffentlichkeit als auch die sechs Autoren den Gewinner des Deutschen Buchpreises.

Verlage konnten bis zu zwei deutschsprachige Romane aus dem aktuellen oder geplanten Programm für die Auszeichnung im Jahr 2016 einreichen und bis zu fünf weitere Titel aus dem aktuellen oder geplanten Programm empfehlen. 98 Verlage haben insgesamt 156 Romane ins Rennen geschickt.

Der mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Preis orientiert sich an Vorbildern wie dem englischen „Man Booker Prize“ und dem französischen „Prix Goncourt“.

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten Roman in deutscher Sprache aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch.

2015 wurde der Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ des Offenbacher Autors Frank Witzel ausgezeichnet.

Um größtmögliche Unabhängigkeit und Transparenz bei der Preisvergabe zu sichern, hat der Vorstand des Börsenvereins die elfköpfige Akademie Deutscher Buchpreis berufen, der Vertreter der Buch- und Medienbranche angehören. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Wahl der jährlich wechselnden Jury, die den Preisträger in den verschiedenen Auswahlstufen ermittelt.

Durch ihre Förderung möchte die Deutsche Bank Stiftung direkte Begegnungen zwischen Autoren und Leserschaft ermöglichen: So lud sie auch 2016 wieder zu einer Blind Date-Lesung ein, bei der das Publikum erst am Abend selbst erfuhr, welcher der Buchpreiskandidaten zu Gast ist. Auf der Lesung überraschte Akos Doma die Buchenthusiasten und las aus seinem Roman "Der Weg der Wünsche".

Auf großes Interesse stößt immer wieder auch die Preisträgerlesung im Kuppelsaal der Deutschen Bank in Düsseldorf. 2015 stellte Frank Witzel seinen prämierten Roman im Gespräch mit der WDR 5-Moderatorin Rebecca Link dem Publikum vor.

Erstmals zum Deutschen Buchpreis 2015 lud die Stiftung zu einem neuen Lesungsformat in der Mittagspause ein: In einer Lunch Lecture mit Monique Schwitter, Shortlist-Autorin und Trägerin des Schweizer Buchpreises, präsentierte diese Frankfurter Literaturbegeisterten ihren Roman "Eins im Andern".



Volles Haus in Frankfurt: Akos Doma liest als Überraschungsgast auf der Blind Date-Lesung © Claus Setzer / Börsenverein


 

Aktuelle Informationen

Hier finden Sie die Presseinformation zur Shortlist 2016

Weitere Informationen

Die Begründung der Jury zur Preisverleihung 2015 finden Sie hier

Wichtige Termine

24. März
Ausschreibungsende

23. August
Bekanntgabe Longlist

16. September
Blind Date-Lesung
Deutsche Bank Stiftung

20. September
Bekanntgabe Shortlist

17. Oktober
Preisverleihung

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Letzte Änderung: 20. September 2016
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