Starke Schule

Ein erfolgreicher Übergang in Ausbildung und Beruf hängt nicht nur vom einzelnen Schüler ab, auch Schule und Lehrer sind in diesem Zusammenhang gefordert. Viele Bildungseinrichtungen leisten hier hervorragende Arbeit. Der Wettbewerb „Starke Schule - Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ zeichnet erfolgreiche Konzepte auf Landes- und Bundesebene aus und unterstützt die Siegerschulen bei der Qualifizierung ihrer Schüler für die Ausbildungsreife. Derzeit sind Schulen wieder eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen.


Kollegen im Austausch - Intensives Arbeiten auf einer "Starke Schule"-Fortbildung © Gemeinnützige Hertie-Stiftung/Veit Mette


Eine Bewerbung zur aktuellen Ausschreibung ist noch bis zum 5. Juni 2016 unter www.starkeschule.de möglich.

Deutschlands größter Schulwettbewerb erkennt pädagogische Spitzenleistung an und zeigt, dass es viele „Starke Schulen“ gibt, die sich systematisch und langfristig mit dem Thema Ausbildungsreife auseinandersetzen.

Ziel von „Starke Schule“ ist es, Best Practice am Übergang von der Schule in den Beruf zu erkennen und erfolgreiche Modelle in die Breite zu tragen. Der Wettbewerb gibt auf diese Weise maßgebliche Anstöße für die Bildungslandschaft.

Denn individuelle Förderung, regionale Netzwerkbildung und ein starkes Übergangsmanagement sind der Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit an deutschen Schulen.

So gestalten „Starke Schulen“ ihre Einrichtung als Lern- und Lebensort und bieten ihren Schülerinnen und Schülern echte Anschlussperspektiven, indem sie beispielsweise die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern aus- und Netzwerke zur örtlichen Wirtschaft aufbauen.

Der zweijährig ausgeschriebene Wettbewerb „Starke Schule“ ist auf Landes- und Bundesebene mit insgesamt 190.000 Euro dotiert, die Siegerschulen werden vor Publikum ausgezeichnet.

Die Initiative richtet sich an alle allgemeinbildenden Schulformen der Sekundarstufe I, die zur Ausbildungsreife führen. Neben Haupt- und Realschulen sind das auch (teil-)integrierte Schulformen wie z.B. Gesamtschulen, Regelschulen, Mittelschulen, Sekundarschulen sowie Förderschulen.

Eine "Starke Schule" zu werden lohnt sich, denn das Angebot geht weit über die Prämierung hinaus: Alle Siegerschulen werden für vier Jahre in ein Netzwerk aufgenommen.

Hier profitieren sie von Angeboten zur Organisations- und Unterrichtsentwicklung und lernen erfolgreiche Lösungsansätze für Herausforderungen in Schulkultur und -struktur kennen.

So können sich Schulleiter und Lehrkräfte auf Veranstaltungen über Schul- und Unterrichtspraxis austauschen und Netzwerke über das ganze Bundesgebiet knüpfen. Auf der jährlich stattfindenden Netzkonferenz kommen Vertreter von Netzwerkschulen zusammen, präsentieren Projekte, diskutieren und können voneinander lernen.

Ein besonderes Lob erhielt das Netzwerk- und Fortbildungsprogramm von „Starke Schule“ in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Insbesondere die hohe Qualität, die Einbindung ausgewiesener Experten und der Rahmen der Veranstaltungen wurden seitens der Befragten hervorgehoben. So äußerte eine Lehrkraft im Interview: „Mit Abstand die besten Veranstaltungen, was fortbildungsmäßig angeboten wird. Das ist wirklich aus der Praxis für die Praxis, so wie es sein soll.“

Ziel der Begleitstudie war es weiterhin, Veränderungen an Siegerschulen des Wettbewerbs zu identifizieren und zu prüfen, welche Rolle dabei „Starke Schule“ gespielt hat.

Rund drei viertel der befragten Akteure stellten seit ihrer Teilnahme an „Starke Schule“ wichtige Veränderungen an ihrer Schule fest. Insbesondere Fördermaßnahmen für Schüler, der Unterricht selbst als auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern hätten sich gewandelt.

In den qualitativen Interviews wurden als größte Verbesserungen seit der Teilnahme Motivation, Schulklima und Image der Schule genannt.

Am 21. April 2015 gratulierte Bundespräsident Joachim Gauck den Siegern der zurückliegenden Wettbewerbsrunde zu ihrem Erfolg. Für ihr herausragendes Engagement und ihre innovativen Konzepte wurden insgesamt 11 Schulen im Deutschen Historischen Museum in Berlin ausgezeichnet.

In seiner Ansprache stellte der Bundespräsident dabei die Kernkompetenz der Preisträger heraus: "Starke Schulen zeichnen sich durch Vielfalt aus, dadurch, dass sie ihre Angebote passgenau auf ihre Schülerinnen und Schüler zuschneiden."

Den ersten Platz belegte die Gemeinschaftsschule/ Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle aus dem Saarland. Den zweiten Platz sicherte sich die Pfingstbergschule aus dem baden-württembergischen Mannheim. Und der dritte Platz ging an die Städtische Gesamtschule Nettetal aus Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Sonderpreis „Stark durch Vielfalt“ wurde die Gustav-Woehrnitz-Mittelschule aus dem bayerischen Lohr am Main ausgezeichnet. Diese überzeugte die Jury in besonderer Weise mit ihrem herausragenden Ganztagskonzept.

„Starke Schule“ wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung, der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände sowie der Bundesagentur für Arbeit ausgerichtet.



Die Bundespreisträger 2015 mit Bundespräsident und den Partnern des Wettbewerbs © Gemeinnützige Hertie-Stiftung


Aktuelle Informationen
Detaillierte Informationen zur aktuellen Ausschreibung finden Sie hier
Weitere Informationen

Ausführliche Beschreibungen zu Deutschlands "Stärksten Schulen" finden Sie hier

Ansprache des Bundespräsidenten auf der Preisverleihung in Berlin

Noch mehr Informationen zu "Starke Schule" finden Sie in der Broschüre "Mitmachen. Vernetzen. Profitieren."

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Letzte Änderung: 4. Mai 2016
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