
Über 1000 Museen hatten sich von Ende April bis August 2010 an der bundesweiten Online-Erhebung zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit beteiligt. Rund 800 Museen haben ausführliche, statistisch auswertbare Angaben zu den räumlichen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen ihrer Vermittlungsarbeit, zum Programmspektrum und vielem mehr eingetragen.
Teilgenommen haben Museen aller Größen und Sparten aus der gesamten Bundesrepublik, so dass sich ein repräsentativer Schnitt durch die Museumslandschaft ergibt. Das Ergebnis der umfangreichen Erhebung ist auf der neu gestalteten Website www.museumbildet.de öffentlich zugänglich.
Durch ihr Mitwirken tragen die Museen dazu bei, die vielseitige und engagierte Bildungs- und Vermittlungsarbeit ihrer Einrichtungen auf einer zentralen Website nachhaltig bekannt zu machen und vorbildliche Projekte impulsgebend für andere Museen zu publizieren.
Transparenz und repräsentative Zahlen helfen wiederum den Museumsverbänden, die Interessen der Museen kulturpolitisch besser vertreten zu können. Durch die Projektdatenbank erhalten Museumsmitarbeiter sowie mögliche Kooperationspartner und die interessierte Öffentlichkeit einen sehr unkomplizierten und schnellen Zugang zu Projektbeschreibungen mit wertvollen Anregungen und Ideen für die eigene Arbeit.
Im Mittelpunkt dieser Befragung standen Projekte für Kinder, Jugendliche und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Sie baute auf den Fragen auf, die das Institut für Museumsforschung 2007 im Rahmen seiner jährlichen statistischen Gesamterhebung an deutschen Museen zur Museumspädagogik gestellt hat.
Fachlich wurde das Projekt durch Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder, und die Kunsthalle Emden beraten sowie gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und von der Deutsche Bank Stiftung.