Sie werden in den ersten drei Wochen der Sommerferien von Lehrkräften für Deutsch als Zweitsprache, Theaterpädagogen und Sozialpädagogen betreut. Die gezielte Förderung in den Bereichen Lesen, Schreiben, Wortschatz sowie Grammatik wird ergänzt durch spielerische Elemente und ein sprachorientiertes Freizeitprogramm am Nachmittag.
Die Begleitforschung zeigt, dass die Ergebnisse der „DeutschSommer“ sehr ermutigend sind: Im Laufe von nur drei Wochen sind die meisten Kinder aus den schwachen in die guten Leistungsgruppen gelangt. Anstatt in den Sommerferien die bereits erworbenen Kenntnisse zu vergessen, können die Kinder in den „Ferien, die schlau machen“ ihre sprachlichen Fertigkeiten vertiefen und festigen. Sie lernen ebenso im sozialen Umgang und stärken ihr Selbstbewusstsein.
Die Deutsche Bank Stiftung ermöglicht als Regionalpartner des „DeutschSommers" die Ausweitung und Weiterentwicklung des Sprachförderprogramms der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Vorbild für den „DeutschSommer“ ist ein Modellprojekt aus Bremen, das erstmals 2007 in Frankfurt am Main angeboten wurde. 2010 wurde der „DeutschSommer“ von der Initiative „Land der Ideen“ als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Zum Angebot gehört ein sprachintensives Freizeitprogramm
© Stiftung Polytechnische Gesellschaft / Dominik Buschardt

Ferien, die schlau machen
© Stiftung Polytechnische Gesellschaft / Dominik Buschardt
Seit Beginn der Initiative konnten insgesamt etwa 1.200 Drittklässler in Frankfurt am Main, Wiesbaden, Hanau, Offenbach, Schwalbach am Taunus und Kassel von den „Ferien, die schlau machen“ profitieren.
Vom 2. bis 20. Juli 2012 fand der „DeutschSommer“ in Frankfurt sowie mit Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung in Offenbach, Schwalbach und Kassel statt. Etwa 220 Kinder hatten die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse spielerisch zu verbessern.