Jury 2011
Beratung bei der Auswahl der Stipendiaten: Die Juroren
Die Jury setzt sich aus Kuratoriumsmitgliedern und Gastjuroren zusammen, die in jährlich wechselnder Zusammensetzung die Bewerber auswählen. Die Stipendiatenauswahl wird beim Festakt im Oktober bekannt gegeben.
- Christine Fischer
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© Musik der Jahrhunderte/Roberto Bulgrin
Sparte: Kulturmanagement
Intendantin und Geschäftsführerin von Musik der Jahrhunderte in Stuttgart und Managerin der Neuen Vokalsolisten, einem professionellen Spezialensemble für vokale Kammermusik. Sie
hat wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung von Musik der Jahrhunderte. Wichtige Stationen waren dabei die Fusion mit den Tagen für Neue Musik 1989, die Gründung des „Hauses“ Musik der Jahrhunderte 1991, die Profilierung der Neuen Vocalsolisten als professionelles Spezialensemble für vokale Kammermusik und der Bezug des Kulturzentrums Theaterhaus auf dem Stuttgarter Pragsattel, das sie mit gebaut und konzipiert hat. Sie unterhält Kontakte zu zahlreichen Veranstaltern und Partnerensembles in Europa und sucht aus diesen Kooperationen Synergien zu gewinnen für die Projekte der Musik der Jahrhunderte in Stuttgart. 2006 leitete sie das ISCM World New Music Festival. - Prof. Beat Furrer
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© Penelope Messidi - Beat Furrer 2009
Sparte: Komposition
Komponist und Dirigent. Seit 2006 Gastprofessor für Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. 2010 UA des Musiktheaters „Wüstenbuch“. 2006 erhielt er den Goldenen Löwen der Biennale Venedig für sein Hörtheater „FAMA“ (UA 2005). 2003 UA der Oper „invocation“ und des Musiktheaterstücks „Begehren“. Beat Furrer ist Mitglied des von der Kulturstiftung des Bundes berufenen Kuratoriums für das Netzwerk Neue Musik. 1996 war er Composer in residence bei den Luzerner Festwochen, dort wurde die Komposition „Stimmen“ uraufgeführt. Seit 1991 ist er Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz. 1989 UA seiner ersten Oper „Die Blinden“ bei Wien Modern im Odeon. 1985 gründete er das Klangforum Wien. Studium Komposition und Dirigieren bei Roman Haubenstock-Ramati und Otmar Suitner in Wien. Geboren 1954 in Schaffhausen, Schweiz.
- Prof. Dr. Carl Hegemann
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© Helene Isemeyer
Sparte: Dramaturgie
Autor und Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 2011 wirkte er bei den Bayreuther Festspielen bei der Neuinszenierung des „Tannhäuser“ durch Sebastian Baumgarten mit. 2004-2007 war er Dramaturg der „Parsifal“-Inszenierung von Christoph Schlingensief. Gastdramaturgien u. a. an der Staatsoper Unter den Linden (2010) an der Deutschen Oper Berlin (2008 auch Regie), am Wiener Burgtheater (2007, 2009), an der Oper Manaus, Brasilien (2007). U.a. Dramaturg an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (1992–95 und 1998–2006), am Berliner Ensemble (1996–98), am Schauspielhaus Bochum (1995–96), am Stadttheater in Freiburg im Breisgau (1989–92) und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (1988–89). Studium der Philosophie und der Gesellschafts- und Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main, wo er 1979 mit einer Arbeit über Johann Gottlieb Fichte und Karl Marx promoviert wurde. Geboren 1949 in Paderborn.
- Barrie Kosky
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© Felix Drobek-Truesdale
Sparte: Regie
Regisseur und Musiker. Ab 2012/2013 Intendant der Komischen Oper Berlin. 2011/2012 präsentiert er dort Kurt Weills „Die sieben Todsünden“ seine siebente Regiearbeit. 2003 feierte seine Inszenierung von Ligetis „Le Grand Macabre“ an der Komischen Oper Berlin ihre bejubelte Premiere. 2001-2006 Intendant des Schauspielhauses Wien. Seitdem inszeniert er vorwiegend im deutschsprachigen Raum und in England. In Australien inszenierte Barrie Kosky an allen wichtigen Häusern. Nach einer universitären Ausbildung in Klavier und Musikgeschichte wandte er sich der Regie zu, stand aber in vielen Produktionen auch immer wieder selbst auf der Bühne oder am Klavier. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Geboren in Melbourne, Australien.
- Kwamé Ryan
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Sparte: Dirigieren
- Heike Scheele
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© Aliénor Dauchez
Sparte: BühnenbildHat ihr Studium 1985 in Bühnenbild und Kostümdesign bei Erich Wonder mit dem Kolo-Moser-Preis abgeschlossen. Mehrere Jahre als Assistentin an verschiedenen Theatern und Opernhäusern in Berlin, bevor sie 1989 als freischaffende Künstlerin ihre Karriere in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und Norwegen begann. Seit 1999 enge Zusammenarbeit mit Stefan Herheim: Zu ihren aktuellsten Projekten zählen „Parsifal“ in Bayreuth, „Rusalka“ in Brüssel, Graz und Dresden, „Tannhäuser“ in Oslo und „Lulu“ in Kopenhagen und Oslo. Aktuell im Team um Stefan Herheim für „La Bohème“, Oper Oslo, „Manon Lescaut“, Opern Graz und Dresden sowie „Xerxes“, Komische Oper Berlin tätig.