Festspiele Europäische Wochen Passau
Einheit und Vielfalt
Die Festspiele Europäische Wochen Passau vermessen die kulturellen Dimensionen Europas
Seit Jahren finden die Abschlusskonzerte der Europäischen Wochen in der Studienkirche in Passau statt.© Photo: Festspiele Europäische Wochen
Neben Veranstaltungen mit renommierten Künstlern wird in Passau besonderer Wert auf die Teilnahme hervorragender Nachwuchstalente gelegt. Die Offenheit der Festspiele für Neues wird nicht zuletzt an den verschiedenen Uraufführungen deutlich, bei denen in den vergangenen Jahren Auftragsproduktionen aus den Bereichen Musik und Theater gezeigt wurden. Die künstlerische Leitung liegt seit 1995 bei Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg.
Ein Europa des Friedens und der Freiheit – diesem Gedanken haben sich die Festspiele Europäische Wochen verschrieben. Das Festival wurde 1952 von amerikanischen Offizieren in Zusammenarbeit mit der Stadt Passau gegründet, um im Nachkriegsdeutschland die Vision eines neuen Europas zu etablieren: Kulturelle und politische Fragen waren gleichermaßen von Bedeutung. Künstler vor allem aus Mittel- und Osteuropa sollten eine Plattform für ihre Kunst erhalten.
Die geographische Lage Passaus legt es nahe, grenzüberschreitend die ganze Region in die Festspiele einzubinden. Neben Deutschland beteiligen sich Österreich und Tschechien an der Gestaltung des Festivals. Das Programm ist vielseitig: Opern- und Theateraufführungen, Orchester- und Chorkonzerte, Liederabende, Lesungen, Filme, Ausstellungen sowie Vorträge und ein jährliches Gesprächsforum bieten ein breites kulturelles Spektrum. Zu dem hohen künstlerischen Anspruch des Festivals kommt die Schönheit der Veranstaltungsorte in Kirchen, Klöstern, Burgen und Schlössern der Region. Die Deutsche Bank Stiftung unterstützte als einer der Hauptförderer des Festivals in 2010 zum wiederholten Male das Abschlusskonzert.
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