Katastrophenhilfe
Solidarität mit den Opfern und Hilfe beim Wiederaufbau
Internationale Katastrophenhilfe der Deutsche Bank Stiftung
2010: Flutkatastrophe in Pakistan
In Pakistan sind von der größten Überschwemmungen aller Zeiten über 15 Millionen Menschen betroffen, darunter mindestens 7,5 Millionen Kinder. Nach UN-Angaben sind bis jetzt an die 900.000 Häuser zerstört oder beschädigt worden, weite Teile des Ackerlandes sind verloren. Fast 1.500 Menschen starben bereits in den Fluten, mindestens sechs Millionen sind jetzt dringend auf Überlebenshilfe angewiesen.
Angesichts dieser verheerenden Katastrophe hat die Deutsche Bank Stiftung kurzfristig 100.000 Euro zur Verfügung gestellt und zu weiteren Spenden aufgerufen. Innerhalb kurzer Zeit konnte die Summe dadurch bereits auf rund 270.000 Euro erhöht werden. Die Beträge werden unmittelbar vor Ort für Projekte eingesetzt, die den langfristigen Wiederaufbau des Landes ermöglichen.
Wenn Sie spenden möchten, steht unter dem Stichwort „Pakistan“ ein speziell für diesen Zweck eingerichtetes Konto der Deutsche Bank Stiftung zur Verfügung:
Konto-Nr. 015 6000 09
BLZ 500 700 10
Deutsche Bank AG Frankfurt
2010: Erdbeben in Haiti
Das schwere Erdbeben, das am 12. Januar 2010 den Karibikstaat Haiti erschütterte, hat bisher über 200.000 Menschen das Leben gekostet und unzählige Verletzte sowie schwerste Schäden hinterlassen. Kunden und Mitarbeiter der Deutschen Bank sowie die Deutsche Bank Stiftung haben zusammen über 1 Mio. Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Die Deutsche Bank Stiftung hat zunächst drei Projekte ausgewählt, in die rund die Hälfte dieser Mittel fließt:
Mobile Orthopädiewerkstatt – Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Die Katastrophenhilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Haiti baut eine mobile Orthopädie-Werkstatt am Krankenhaus „Hopital Cardinal Léger“ in Léogâne auf, die die Versorgung Verletzter mit orthopädischen Hilfsmitteln sicherstellen soll, um schwerwiegende Folgeschäden und Behinderungen zu vermeiden. Nach der Erstversorgung werden die Johanniter vor Ort lokale Orthopädie-Techniker ausbilden, die die langfristige Versorgung verletzter und behinderter Menschen übernehmen.
Neue Häuser für Familien – Habitat for Humanity Deutschland e.V.
Die internationale Organisation Habitat for Humanity Deutschland e.V. errichtet seit 1976 weltweit in etwa 100 Ländern sichere und angemessene Unterkünfte für bedürftige Menschen und organisiert den Wiederaufbau in Katastrophengebieten. Auf Haiti will Habitat for Humanity mindestens 600 zerstörte Häuser wieder aufbauen. Gemeinsam mit haitianischen Mitarbeitern vor Ort werden sogenannte „Core Häuser“ errichtet, die besonders bedürftigen Familien sofortigen Schutz bieten und gleichzeitig Basis für ein dauerhaftes Dach über dem Kopf sind.
SOS-Kinderdorf Santo – SOS-Kinderdorf e.V.
Das SOS-Kinderdorf Santo besteht seit 1984 nahe der Hauptstadt Port-au-Prince und hat das Erdbeben durch seine solide Bauweise wenig beschädigt überstanden. Die Gebäude bieten nicht nur den bereits dort lebenden Kindern Schutz, sondern dienen jetzt auch als Nothilfeunterbringung für zusätzliche 300 vom Erdbeben betroffene Kinder. Außerdem unterstützt das SOS-Kinderdorf Santo weitere 7000 Kinder und Jugendliche in der Umgebung der Einrichtung mit „Emergency Kits“, die aus Lebensmitteln, Wasser, Zelten, Decken und medizinischer Versorgung bestehen – zur Linderung der ersten Not.
2006: Erdbeben auf Java
Unmittelbar nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java am 27. Mai 2006 lief für die Überlebenden die Soforthilfe an. Bei dem Erdbeben kamen nach offiziellen Angaben mindestens 3.500 Menschen ums Leben, etwa 10.000 wurden verletzt. 200.000 Menschen verloren ihre Häuser. Besonders schwer getroffen wurde – außer der Großstadt Yogyakarta – die Region Bantul.
Die Deutsche Bank Asia Foundation stellte einen Betrag von 50.000 Euro für Erste Hilfe-Maßnahmen zur Verfügung, zusätzlich unterstützte die Deutsche Bank die Hilfsmaßnahmen mit 250.000 Euro. Wie bei der Tsunami-Katastrophe wurden die einzelnen Projekte vom Chief Country Officer Suresh Narang und dem durch ihn eingesetzten CSR-Committee Indonesia ausgesucht und begleitet.
Kinder auf dem Weg zu einer von sechs wieder aufgebauten Schulen in Hambantota, Sri Lanka
2005: Erdbeben in Pakistan
Das Erdbeben, das im Oktober 2005 Pakistan erschütterte, zerstörte mehr als 400.000 Häuser, 3,5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Die Zahl der Todesopfer betrug mehr als 80.000, ebenso viele Menschen wurden verletzt. Nach ersten Soforthilfe-Maßnahmen widmete die Deutsche Bank Stiftung ihr Engagement verstärkt Bildungsprojekten und Investitionen in langfristig wirksame Infrastrukturen.
Insgesamt hat die Deutsche Bank für die Opfer des Erbebens über 1,2 Mio. Euro bereitgestellt. In der Summe enthalten sind 50.000 Euro, die die Deutsche Bank Asia Foundation dem Roten Kreuz zukommen ließ, sowie rund 50.000 Euro, die über die Matched Giving-Programme der Deutschen Bank in den USA und Großbritannien, bei denen die Bank die Spenden der Mitarbeiter in gleicher Höhe aufstockt, bereitgestellt wurden. Jeweils 250.000 Euro spendete die Bank u. a. an den internationalen Bereich des Malteser-Hilfsdienstes und an den Auslandsdienst der Johanniter-Unfallhilfe.
2005: Hurrikan Katrina
Der Hurrikan Katrina richtete im August 2005 in den südöstlichen Teilen der USA verheerende Schäden an. Durch den Sturm und seine Folgen kamen etwa 1.800 Menschen ums Leben. Insbesondere die Stadt New Orleans war stark betroffen: Durch ihre geographische Lage führten zwei Brüche im Deichsystem dazu, dass bis zu 80 Prozent des Stadtgebietes bis zu 7,60 Meter tief unter Wasser standen.
Das North American Equity Department der Deutschen Bank stellte alle Provisionen des 7. September 2005 für die Opfer von Hurrikan Katrina zur Verfügung. Zusammen mit den Spendenannahmen durch die Deutsche Bank Mitarbeiter kamen insgesamt 1 Mio. USD zusammen.
2004: Tsunami in Südostasien
Bereits einen Tag nach dem Seebeben am 26. Dezember 2004 gingen zahlreiche Spenden auf den Konten der Deutschen Bank Stiftung ein. Der Deutsche Bank Konzern hat bei einer Spendengala des ZDF im Rahmen der Aktion „Deutschland hilft“ im Januar 2005 10 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Spenden von Mitarbeitern und Kunden kamen insgesamt 15,5 Mio. Euro Spendengelder zusammen. Nach einer ersten Phase der Soforthilfe wurden diese Gelder vor allem für langfristige Bildungs- und Wiederaufbauprojekte eingesetzt.2004: Überschwemmung in Bangladesch
Die im Dezember 2003 gegründete Deutsche Bank Asia Foundation leistete bereits 2004 Soforthilfe für die Opfer der Überschwemmung in Bangladesh.2002: Hochwasser in Deutschland, Österreich und Tschechien
Die ehemalige Deutsche Bank Stiftung Alfred Herrhausen Hilfe zur Selbsthilfe stellte den Opfern des Hochwassers im August 2002 an der Elbe und einigen ihrer Nebenflüsse in Deutschland, Österreich und Tschechien Mittel und Sachverstand zur Verfügung: In rund 500 Einzelfällen und mehr als 50mal für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten wurde bis zum Jahresanfang 2003 sozialkaritative Hilfe geleistet. Dafür sowie für wissenschaftliche und kulturelle Zwecke in den betroffenen Gebieten leistete die Deutsche Bank eine Spende, die noch einmal um Einzelspenden von Kunden und Mitarbeitern ergänzt wurde.11. September 2001
Als Ausdruck der Solidarität mit dem amerikanischen Volk wurden nach dem 11. September 2001 die gesamten, an einem „Charity Trading Day“ (25. September 2001) im Aktienhandel erzielten Erträge gespendet. Anlässlich der Börseneinführung des Finanzinstituts an der New York Stock Exchange am 3. Oktober 2001 leistete die Deutsche Bank eine zusätzliche Spende für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September.1997: Hochwasser in Deutschland, Polen und Tschechien
Die Überschwemmungen an den Flussläufen der Oder und March verursachten im Sommer 1997 schwere Schäden in Deutschland, Polen und Tschechien und forderten zahlreiche Opfer. Insbesondere in Tschechien und Polen waren die Verwüstungen verheerend, unzählige Menschen verloren ihre Häuser und Existenzgrundlage. Mit großer Anteilnahme verfolgten die Bewohner der westlichen Bundesländer die Flutkatastrophe, viele Verbände, Organisationen und auch Einzelpersonen halfen schnell und unbürokratisch den Opfern. Die Deutsche Bank Stiftung konnte, unterstützt von zahlreichen Spendern, rund 2,5 Mio. DM für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen. Neben Hilfsprojekten für Familien wurden auch mehrere pädagogische Einrichtungen unterstützt, wie etwa ein Jugendtreff in Frankfurt/Oder, bei dessen Instandsetzung die Jugendlichen selbst mithalfen.